Das darf doch nicht sein. Den 11 privaten Stationshaltern in der Schweiz – die auf Kommissionsbasis SBB-Billette und Abos verkaufen – wird Ende 2017 von den SBB der Stecker gezogen. Eine Zusammenarbeit von teilweise mehr als zwanzig Jahren soll abrupt zu Ende gehen.

Völlig stillos wurde dies den nach Zürich bestellten Stationshaltern mitgeteilt, als während der Sitzung die SBB bereits die Medienmitteilung verschickte. Die für die Stationshalter verantwortlichen Chefs liessen sich dabei nicht blicken, sondern überliessen die Überbringung der Hiobsbotschaft ihren Untergebenen.

Natürlich ist die Digitalisierung im Vertrieb von Billetten und Abos nicht aufzuhalten. Aber nicht alle Leute finden sich damit zurecht. Vieles funktioniert auch noch nicht so wie es sollte. Das zeigen die Umsatzzahlen der Stationshalter mit ihrer treuen Kundschaft. Die Stationshalterinnen und Stationshalter mit ihren Mitarbeitenden sind ein Erfolgsmodell. Sie sind Botschafter für die Bahn und beraten die Bahnkunden kompetent. Die von den SBB genannten 5 Millionen Franken Einsparung sind lächerlich bei 8,5 Milliarden Franken Gesamtaufwand der SBB angesichts des nun vernichteten Goodwills bei vielen Bahnkunden.

Wir Petitionäre fordern die SBB auf, auf den Entscheid zurückzukommen und auch nach 2017 mit den Stationshalterinnen und Stationshaltern zu für sie vertretbaren Konditionen zusammenzuarbeiten.

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Bei Fragen: info@bahnhofreisebuero.ch

Bis heute, 3.11.2016, haben schon 1570 Personen die Online-Petition an die SBB unterschrieben!